Chinesische Schauspieler in Kung Fu Filmen – Top5

Inhaltsverzeichnis

Es gibt einige bekannten chinesische Schauspieler in Kung Fu Filmen. Dabei kamen nicht immer Schwerter zum Einsatz, aber die Filme sind durch die chinesischen Kampfkünste geprägt.
Unsere Top 5:

Platz 5 der chinesischen Schaupieler: Chow Yun-Fat

Bild von Chow Yun-Fat (2007)
Chow Yun-Fat (2007)

Chow Yun-Fat ist ein chinesischer Schauspieler, der sowohl in einigen Kung Fu Filmen wie “Bulletproof Monk” und “Tiger and Dragon” mitgespielt hat.
Er hat aber auch Rollen in großen Hollywood Filmen wie ” Pirates of the Caribbean”. Damit sichert er sich den Platz 5 in unserem Ranking.

Chow Yun-Fat wurde 1955 in Hong Kong geboren. Er begann im Alter von 18 Jahren seine Schauspielausbildung.
Der internationale Durchbruch gelang ihm 1986 mit dem Film “A Better Tomorrow”. Bei dem der heute ebenfalls sehr bekannt Regisseur John Woo die Regie führte.
Seit einigen Jahren dreht Chow Yun-Fat hauptsächlich Filme für Prodktionen in China und Hong Kong.

Platz4: Jet Lee

Jet Lee (2009)
Jet Lee (2009)

Jet Lee spielte in einigen klassischen Kung Fu Filmen wie “Once Upon a Time in China” die Hauptrolle, in der Filmreihe wird das Leben den chinesischen Volkshelden Wong Fei-hung gezeigt.
Er spielte aber auch an einigen moderneren Produktionen wie “Lethal Weapon 4”, “Romeo Must Die”, “Kiss of the Dragon” und “The Expendables” Hauptrollen.

Er ist ein ausgezeichneter Kampfkünstler. Seinen Namen Jet trägt der chinesische Schauspieler wegen der Schnelligkeit seiner Bewegungen.
Er wurde 1963 in Peking geboren. Sein Kampfkunsttraining begann er im Alter von 8 Jahren und galt sofort als Ausnahmetalent.
Seine Filmkarriere begann in den 80er Jahren. Den großen Durchbruch beim internationalen Publikum hatte er im Jahr 2000 im Film “Romeo Must Die”.

Jet Lee hat auch außerhalb der Kampfkünste in unzähligen Rollen sein Schauspielerisches Talent bewiesen.

Platz 3: Donnie Yen

Donnie Yen (2007)
Donnie Yen (2007)

Donnie Yen wurde 1963 in Guangzhou geboren und wuchs bis zu seinem elften Lebensjahr in China auf.
Seine Mutter unterrichtete ihn schon früh in Tai Chi. Seine erste Filmrolle übernahm er 1983 im chinesischen Film “Siu taai gik”. Die erste größere Rolle bekam der chinesische Schauspieler in dem Film “Once Upon a Time in China 2” als Gegner von Wong Fei-hung (gespielt von Jet Lee).

In den letzten Jahren erlangte er vor allem Anerkennung durch seine Hauptrolle in den Ip Man Filmen, die das Leben des Wing Chun Meisters Ip Man zeigen.

Platz 2: Jackie Chan

Jackie Chan (2002)
Jackie Chan (2002)

Jackie Chan ist einer der größten Ausnahme Schauspieler des Genres.
Er wurde 1954 in Hong Kong geboren und arbeitete sich vom Stuntman hoch zum Schauspieler und übernahm später sogar selbst die Regie bei einigen seiner Filme.

Seine Kampfkunst Karriere begann er bereits als Kind, weil er von seinem Vater unterrichtet wurde.
Ab dem Alter von 7 Jahren besuchte er die Schauspielschule. Zu der Ausbildung dort gehörte ein hartes Kampfkunst-Training von dem Jackie Chan später noch oft erzählte das auch Schläge und andere Misshandlungen beinhaltete.

Seine ersten Rollen spielte der chinesische Schauspieler bereits als Kind. Da der große Erfolg ausblieb übernahm er später Rollen als Stuntman.
Er spielte auch als Stuntman im Bruce Lee Film “Enter the Dragon”. Von diesem Film stammt die Anekdote wie Bruce Lee Jackie Chan mit einem Stock fast KO geschlagen hätte.

Der große Durchbruch gelang Jackie Chan in den 80ern. Er prägte das Genre Kung Fu Film über Jahre mit schnellen Kampfszenen, atemberaubenden Stunts und eingeschobenen Comedy-Einlagen.

Die unzähligen Verletzungen des Jackie Chan

Da es zu dieser Zeit kaum Sicherheitsvorkehrungen für Stunts gab und Jackie Chan immer die spektakulärsten Szenen bringen wollte, hatte er im Laufe seiner Karriere sehr viele Verletzungen.
Darunter unzählige Knochenbrüche. Er hat selbst mal gesagt, dass er sich so ziemlich jeden Knochen im Körper gebrochen hat.
Unter den Verletzungen waren aber auch einige lebensbedrohliche Zwischenfälle wie ein Schädelbruch durch den er ein Teil seiner Gehörs verlor oder eine Rückenverletzung, die beinahe zu einer Querschnittslähmung geführt hätte.

Jackie Chan hatte außerhalb seiner Schauspielkarriere viele denkwürdige Auftritte im Fernsehen.
Zum Beispiel seinen Auftritt im Jahre 2004 bei “Wetten Das?”. Bei dem er eine Kampfkunst-bezogene Wette selbst ohne vorheriges Training erfolgreich durchführen konnte.

In den letzten Jahren ist Jackie Chan in die Kritik geraten, weil er sich für mehr politische Kontrolle von China über Hong Kong ausgesprochen hat und in den Steuer-Skandal run um die Panama Papers verstrickt ist.

Seine Schauspielerische Leistung ist aber unbestritten und er prägte Kung Fu Filme in den 1980ern und 90ern.

Platz 1: Bruce Lee, der halb-chinesische Schauspieler

Bruce Lee Statue in Hong Kong
Bruce Lee Statue in Hong Kong

Die unbestrittene Nummer 1 ist Bruce Lee. Obwohl er bereits im Alter von 32 Jahren starb und damit nicht so viele Filme drehen konnte, wie seine Kollegen in der Liste.

Geboren wurde Bruce Lee 1940 in San Francisco. Sein Vater war der Schauspieler Lee Hoi-Chuen und seine Mutter die Deutsch-Chinesin Grace Ho.
Er wuchs in Hong Kong auf und seine Kindheit war sehr durch die japanische Besetzung geprägt. In einigen seiner Filme war deshalb auch der das Verhältnis von Chinesen gegenüber Japanern ein Thema.
Mitschüler mobbten Bruce Lee wegen seiner Abstammung, was oft zu Schlägereien führte.
Er wollte deshalb schon früh Kampfkunst erlernen. Sein erster Lehrer war sein Vater, der ihn in Tai Chi unterrichtete.
Später trainierte Bruce Lee ab dem 13. Lebensjahr Wing Chun beim berühmten Meister Ip Man. Er lernte aber auch Techniken aus anderen Stilen. Letztendlich entwickelte er den eigenen Kampfkunst-Stil Jeet Kune Do, der auch heute noch weltweit unterrichtet wird.

Bruce Lees Leben in den USA

Im Alter von 18 Jahren wurde er von seinen Eltern in die USA geschickt, weil er dort ein geordneteres Umfeld haben sollte. In Hong Kong war Bruce häufig in Schlägereien verwickelt und wurde wegen seiner nicht rein-chinesischen Abstammung diskriminiert und verspottet.

In den USA arbeitete er als Kampfkunst-Lehrer mit mittelmäßigem Erfolgt. Ende der 60er Jahre erreichte er mit seiner Rolle in “Green Hornet” erstmals ein größeres Publikum.
besonders in den frühen 1970er Jahren erzielte er große Filmerfolge mit internationalem Erfolg. Darunter auch der Kult-Film “Enter The Dragon- Der Mann mit der Todeskralle”.
Bruce Lee hatte einen eigenen Stil in den Filmen, der sich deutlich von dem Stil der alten Kung Fu Filme abhob. Er kämpfte mit starken einzelnen Techniken. Vorher waren für Kung Fu Filme lange, fast endlose Kombinationen aus Schlägen und Tritten das Erfolgsrezept.
Während die Arbeiten am Film “Enter The Dragon” noch nicht abgeschlossen waren, verstarb Bruce Lee leider im Alter von gerade mal 32 Jahren.

Warum Bruce Lee eine Legende ist

Außerhalb seiner Filme war Bruce Lee ein respektierter Kampfkünstler und genoss hohes Ansehen für sein Verständnis der Künste.
Seine Erfolge bei Kampfkunst-Turnieren beruhen aber auf Erzählungen und sind nicht bewiesen. Deshalb ist nicht nachgewiesen, dass Bruce Lee in der Realität ein guter Kämpfer war.
Auch sein philosophisches Verständnis wurde hoch geachtet.
Diese Kombination inspirierte ganze Generationen von Kampfkünstlern bis heute.

Nach seinem Tod gab es unzählige Nachahmungen, die den Stil von Bruce Lee kopierten und von seiner Bekanntheit profitieren wollten.
Bruce Lee wurde auch dargestellt im Film “Once upon a time in Hollywood” von Quentin Tarantino. Darin wurde er aber sehr negativ dargestellt. Obwohl die Rolle im Film grob auf Bruce Lee beruhte wurde sein Charakter völlig falsch dargestellt und es kommen Dinge in dem Film vor, die im echten Leben von Bruce Lee nie passiert sind.
Es wird vermutet, dass Tarantino die kontroverse Darstellung von Bruce Lee benutzt hat, um mehr Aufmerksamkeit für seinen Film zu erzielen.

Aus der Kampfkunst-Gemeinschaft hat Tarantino dafür viel Spott geerntet, weil er das Bild eines Toten für seinen eigenen finanziellen Erfolg bewusst beschmutzt hat.

Woran starb Bruce Lee?

Da Bruce Lee schon im Alter von 32 Jahre starb und es keine offensichtliche Todesursache gab, entstanden die wildesten Gerüchte über seinen Tod.
Zum Beispiel eine Drogen-Überdosis. Es gab aber auch die Verschwörungstheorie, dass er von einem Drogen-Kartell ermordet wurde, das er privat auf eigene Faust bekämpfte.

Laut Obduktion starb Bruce Lee an einer Hirn-Schwellung. Diese wurde wahrscheinlich durch einen allergischen Schock auf ein Medikament oder einen Wechselwirkung zwischen zwei Medikamenten verursacht.
Obwohl die Todesursache noch heute als nicht aufgeklärt gilt, sind das die wahrscheinlichsten Ursachen für seinen Tod.

 

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, lese doch auch unseren Beitrag über die Evolution der Kung Fu Filme!

 

Bildquellen:
By asiu1990 – originally posted to Flickr as Jackie Chan, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5106458
Von Sliceof – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4318345
Von Robert Scoble – https://www.flickr.com/photos/scobleizer/3238530126/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=31582171
Von Roger Wo [1] – https://www.flickr.com/photos/rogerwo/754841756/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=98525944
Von Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird BRUCELEE3 als Autor angenommen (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). – Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird angenommen, dass es sich um ein eigenes Werk handelt (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben)., CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=700829

 

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