Shaolin Mönche – Waffen und Schwerter mit 1500 Jahre alter Tradition

Inhaltsverzeichnis

Shaolin: Ein Kloster mit Tradition – Bekannt für seine Kämpfer

Shaolin ist die Bezeichnung für einen buddhistischen Orden mit Ursprung in China. Das Hauptkloster in Dengfeng in China wird das Shaolin Kloster genannt.
Es wurde bereits im fünften Jahrhundert gegründet und hatte über Jahrhunderte viel Einfluss in China.
Seinen Ursprung hat der Buddhismus in Indien und die ursprüngliche Aufgabe des Klosters war die Übersetzung von buddhistischen Schriften von Sanskrit in die chinesische Sprache.
Sogar der berühmte Zen-Buddhismus, der später in Japan unter den Samurai weit verbreitet war, wurde maßgeblich von der Arbeit der Mönche beeinflusst.

Weltweite Berühmtheit erlangten die Mönche im letzten Jahrhundert durch die Erwähnung in Filmen und Fernsehserien und durch spektakuläre Kampfkunst-Präsentationen, bei denen Sie Ihre Fähigkeiten demonstrieren.
Es gibt aber auch immer wieder öffentliche Kritik wegen der Kapital-orientierten Ausrichtung des Klosters und einige Techniken bei den Präsentationen erinnern an “Tricks” aus einer Zaubershow, die leicht nachgeahmt werden können.
Die eiserne Disziplin der Shaolin-Schüler ist aber unbestritten. Ihre Fähigkeiten erarbeiten sich die Kung Fu Kämpfer in unerbittlichen Trainingseinheiten, die den Körper und den Geist der Kämpfer stärken sollen.

Stupas am Shaolin-Tempel
Stupas am Haupt-Tempel

Die Kampfkunst der Kampf-Mönche

Der Orden war schon seit der frühen Zeit für seine Krieger bekannt. Die Kampf-Mönche aus China hatten einen legendären Ruf.
Sie praktizieren den eigenen Kampfstil Shaolinquan (die Faust der Shaolin), besser bekannt als Shaolin Kung Fu.
Auch in der chinesischen Geschichte gibt es zahlreiche Erwähnungen über ruhmreiche Schlachten der Mönche, allerdings gibt es keine neutralen Quellen, die die meist stark ausgeschmückten Taten bestätigen.
Ihr Ruf als unbesiegbare Kämpfer geht auf eine Schlacht zurück, bei dem das Kloster im 8. Jahrhundert Kampf-Mönche entsandte, um die Truppen der Tang Dynastie zu unterstützen.

Verbreitung der des Glaubens

In der Geschichte des Klosters gab es einige Höhen und Tiefen.
In den Hochzeiten hatte es ein Heer von mehreren Tausend Mann und Ableger in China und sogar in Japan.
Über die Jahrhunderte wurde das Kloster mehrfach zerstört und wieder aufgebaut.
Die letzten Schwierigkeiten hatte das Kloster in der Chinesischen Kulturrevolution unter Mao Zedong in den 1960er Jahren, damals wurde der Kloster-Betrieb verboten und das Kloster “aufgelöst”.
Auch heute gibt es den Haupt-Tempel am Berg Songshan. Der Orden ist dort wieder aktiv und der Tempel ist eine beliebte Attraktion bei Touristen.
Es gibt aber weltweit offizielle und inoffizielle Ableger des Haupt-Klosters. Sogar Ableger hier in Deutschland und Österreich.

Die Waffen der Shaolin

Neben den waffenlosen Techniken kennt die Kampfkunst der Shaolin viele traditionelle chinesische Waffen.
Zum Beispiel den chinesischen Speer oder den Meteor, der aus einer Eisenkugel am Ende einer Kette besteht. Auch als Abwandlung mit einer Speerspitze am Ende anstatt der Kugel.
Natürlich auch den Stock und alle möglichen Arten von Waffen, die in den chinesischen Kampfkünsten vertreten sind, wie die Kettenpeitsche und der dreigliedrige Stock.

Diese Waffen sind ebenso wie das Shaolin Kloster tief in der chinesischen Geschichte verankert und deshalb nicht nur Bestandteil der Lehren der Kampfkünste der Shaolin, sondern auch in anderen zahlreichen Kung Fu Stilen vertreten. Die Techniken unterscheiden sich dabei nur wenig in den einzelnen Stilen.
Die Waffen der Shaolin sind also auch gleichzeitig die Waffen der chinesischen Kampfkünste.

Die Schwerter der Krieger Mönche

Als Schwert sieht man bei Präsentationen der Shaolin in der Regel den chinesischen Dao Säbel. Das Schwert, das auch im chinesischen Militär ab dem ersten Jahrtausend das Standard-Schwert war.
Das einschneidige Schwert wird bei den Formen des Shaolin Kung Fu auf spektakuläre Art präsentiert und gemeistert.
Bei Vorführungen kommen in der Regel Schwerter mit stumpfer, flexibler Klinge zum Einsatz.
Der “König der Waffen”, das chinesische Jian Schwert mit doppelschneidiger Klinge gehört zwar auch zum Repertoire der Kämpfer, bei Präsentationen dominiert aber der Dao.

Bildquelle:
Von User:Yaoleilei – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=111852
Von © Heiner Schwarzberg – © Heiner Schwarzberg, CC BY-SA 3.0, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=791652

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