Klingenkonstruktion für chinesische Schwerter

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Standard-Aufbau für chinesische Schwertklingen

Chinesische Schwerter waren in der Regel aus einer Härte mit einfachem Klingenaufbau gefertigt. Trotzdem gab es davon abweichend auch bei chinesischen Schwertern auch andere Klingenkonstruktionen. Welcher Aufbau wurde für welche Schwerter genutzt und was waren die Vorteile?

 

 

 

Harter Kern und weicher Mantel

Bei dem zweischneidigen Jian Schwert, das heutzutage als Tai Chi Schwert bekannt ist, gab es die Konstruktion, bei der ein harter Kern genutzt wurde und der außen liegende Stahl war weicher.
Harter Stahl ist häufig etwas spröder als weicher Stahl. Die Verwendung von weichem Stahl senkt also das Risiko, dass die Klinge bricht. Trotzdem bleibt die Schneidkante bei solchen Klingendurch den harten Stahl länger scharf.
Zusätzlich waren die Materialkosten für solche Klingen niedriger, weil harter Stahl wesentlich teurer als weicher Stahl war.

 

 

 

Weicher Kern und harter Mantel

Beim Dao Schwert, dem chinesische Säbel konnte optional ein Aufbau benutzt werden, bei dem ein weicher Kern von einem harten Mantel an den Seiten und der Schneide umschlossen wird. Dadurch hat die Klinge eine lang anhaltende Schärfe an der Schneide und profitiert ähnlich wie beim Aufbau für das Jian davon weniger brüchig zu sein.
Beim einschneidigen Dao Säbel konnte man zudem besser mit dem weichen Rücken parieren.
Genau wie beim Jian führte die Verwendung von weichem Stahl zu einer zusätzlichen Ersparnis bei den Materialkosten. Zusätzlich vermindert das Verfahren das Bruch-Risiko der Klinge.

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